Ist Erntedank heute noch zeitgemäß?

Strahlfeld/Cham

Die Gruppe "Aufbruch" feierte auch 2021 das Erntedankfest zur Ehre Gottes. Auch dieses Jahr hatten die Besucher eine reiche Auswahl an Früchten aus ihrem Garten mitgebracht, um bewusst zu machen, wie reich die Natur uns Menschen beschenkt. Die Schönheit und Schöpfung sei kein Zufall sondern von Gott gewollt und dafür sollten die Menschen dankbar sein. Doch die aller wenigsten wissen heute noch, woher die Lebensmittel kommen, die wir tagtäglich und zu jeder Jahreszeit kaufen können. Keiner müsse sich Sorgen machen, dass er morgen nicht genug zu essen hat, selbst in "Corona-Zeiten" sind die Regale der Lebensmittelmärkte voll. Leider gehe die Dankbarkeit darüber verloren und Gott spiele dabei für die meisten Menschen keine Rolle mehr.

In der heutigen Zeit fragt man sich allerdings schon, ist Erntedank noch zeitgemäß, wo doch der Mensch zunehmend die „Natur in seinen Besitz nimmt“? Die Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung ist vielen Menschen abhanden gekommen.

Doch die Natur wehrt sich – das sieht man an den zunehmenden Katastrophen in aller Welt. Es gelte daher den Menschen bei solchen Anlässen immer wieder bewusst zu machen, dass wir Gott in jeder Beziehung dankbar sein sollten für die Segnungen der Natur.

Zur Überraschung der Besucher kam Georg Stanglschneider vom Bayrischen Rundfunk vorbei. Er wollte vor allem wissen, warum seit mehr als 13 Jahren immer wieder die Besucher zur Gruppe "Aufbruch" kommen .

Die Frage war bezugnehmend auf die Deutsche Bischofs-Herbstkonferenz in Fulda. Denn es wird immer mehr gefordert, dass Laien sich mehr einbringen und Mitspracherecht in der Kirche bekommen sollten.

Bei den vielen Interviews die der Reporter machte, war zu erfahren, dass die Besucher immer begeistert sind von der Frohbotschaft Jesu Christi, die vor allem menschennah von Laien verkündet wird.

Der Reporter bedankte sich für die ehrlichen und positiven Antworten und wünschte der Gruppe weiterhin viel Erfolg.


Unser Bild zeigt den "Erntealtar" im Kloster Strahlfeld!



 

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Hoffnungsfest 2021 ein voller Erfolg!


Strahlfeld./

Zu einem vollen Erfolg wurde das "Hoffnungsfest" der Gruppe "Aufbruch" am vergangenen Samstag, 11. September 2021 im "Theresiensaal" des Klosters Strahlfeld. 39 Besucher waren gekommen und wurden nicht  enttäuscht. Die Verantwortlichen hatten im Vorfeld den bekannten Liedermacher und Evangelisten Hans Gnann eingeladen und voll ins Schwarze getroffen. Georg Fritsch begrüßte alle Besucher und begann als "Aufwärmprogramm" mit seinem Lebenslauf und Werdegang im Reich Gottes. Dass dabei so manche "Überraschung" für die Besucher dabei war, ist nachvollziehbar. Fritsch skizzierte ausführlich seine Familiensituation und kam am Schluss zu der Erkenntnis, dass er alles allein Gott zu verdanken habe, wie es heute ist.

Im zweiten Teil des Vormittags referierte Hans Gnann über das Thema: "Die Kraft der Dankbarkeit"!

Gnann skizzierte gleich zu Beginn seines Vortrages das Schlagwort "Wir können nichts dafür wo wir herkommen - aber wir können etwas dafür tun, wo wir hingehen"!

Der Herr sät sein Wort in unser Herz, aber der Widersacher wird versuchen, das Wort zu rauben, das wir gehört haben. Dabei gebrauchte er das Gleichnis vom Sämann. Entweder das Wort fällt auf fruchtbaren Boden oder es fällt auf unfruchtbaren Boden, wo es keine Frucht bringt. Die Sorgen der Welt versuchen die Dankbarkeit zu unterdrücken. 


Nach dem Mittagessen versuchte Gnann die Zuhörer mit der Botschaft zu erreichen: "Euer Herz lasse sich nicht verwirren"! Die Menschen unserer heutigen Welt wollen immer "Gott" sein - also alles selbst bestimmen, obwohl wir im "Vaterunser" tagtäglich beten "Herr dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden"! Dabei wäre es so einfach, sich Kraft vom Schöpfer zu holen, wenn wir sie nur abrufen würden - im Gebet und in der Dankbarkeit. Denn wer seine Hoffnung nur auf Menschen setzt, kann nur enttäuscht werden. 


Im dritten Teil des Tages beschäftigte sich der Referent mit dem Thema: "Heiliger Geist" (Markus 16, Vers 20)

Der Hl. Geist befähigt Menschen zu Dingen, die wir uns als "normaler Mensch" gar nicht vorstellen können, wenn wir das zulassen. Er setzt Menschen frei von Zwängen, Nöten, Angst und allen Bedrängnissen des Lebens. Dabei haben die Menschen oft ein falsches Gottesbild. Sie reproduzieren die schlimmen Erlebnisse in ihrem Leben oft auf Gott - sozusagen "Wie kann Gott das zulassen"! Dabei will Gott nur das Beste für uns Menschen, stattdessen setzen wir ihn auf die Anklagebank. 

Zum Abschluss des Tages dankte Fritsch allen Besuchern für ihre Aufmerksamkeit und Geduld während des ganzen Tages. Mit einem Abschlusslied und Abendessen ging der Tag zu Ende!





Eine große Zuhörerzahl lauschte im Theresiensaal den beiden Referenten!



Georg Fritsch überreichte zum Abschluss noch ein kleines Geschenk an Hans Gnann!


Gruppe "Aufbruch" spendet für Flutopfer!

Strahlfeld.

Es war immer ein besonderes Anliegen der Gruppe, bedürftigen Personen und Menschen in Notlagen zu helfen. Die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands war so ein Ereignis. Daher entschloss sich die Gruppe über die Organisation "Stars 4 Kids" ( persönlich bekannt) für diese Katastrophe zu spenden. Der Verantwortliche dieser Organisation, Martin Schäfer, bedankte sich mit nachfolgender Urkunde recht herzlich und versicherte, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird. 



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Gruppe "Emil, Fred & Irmi" spenden für "Strahlende Kinderaugen Kenia!

Bereits 2020 wurde zum Faschingsende eine Benefiz-Tanzveranstaltung in der Wasserwirtschaft Cham von der obengenannten Gruppe veranstaltet. Der Erlös aus dieser Veranstaltung konnte aber erst viel später wegen der Corona-Pandemie überreicht werden. Hier nun nachträglich diese offizielle Übergabe an Hans Gnann und Maria Schneider von der genannten Organisation.



Hans Gnann und Maria Schneider bedankten sich bei Emil Baumgartner für den Erlös aus dieser Veranstaltung!