EEinkehrtage der 

CE im Kloster Cham 2017

mit der Gruppe "Aufbruch" ! 

 

Cham. Zwischen Weihnachten und Neujahr veranstaltet die Gruppe "Aufbruch" jedes Jahr Einkehrtage im Kloster Cham. Dabei geht es um Rückbesinnung auf die Werte des christlichen Glaubens im Alltag. Die Gruppe "Aufbruch" hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Menschen, die das wollen, eine Gelegenheit anzubieten, gestärkt durch den Glauben an Jesus Christus, gut ins Neue Jahr zu kommen.

Das Thema der Einkehrtage "Ein brennendes Herz für Jesus Christus" ist bereits zum zweiten-mal gewählt worden, weil in diesem Satz sehr viel Potenzial steckt. Pfarrvikar Markus Hochheimer von der Pfarrei "St. Johannes eV" aus Waldsassen und Hans Gnann von der CE Regensburg sowie Georg Fritsch von der Gruppe "Aufbruch" skizzierten in lebhaften Vorträgen was es heißt, sein Leben an Jesus Christus auszurichten. Die Herausforderung, die heute die Christen im Alltag zu bewältigen haben, sind ohne die frohe und mutmachende Botschaft des Evangeliums nur schwer zu bewältigen. 

Georg Fritsch hieß am ersten Tag alle Teilnehmer willkommen und beschrieb in seinem Einführungs-thema „Alles hat seine Zeit“, dass der Mensch nur eine bestimmte Zeit in seinem Leben zur Verfüg-ung hat, die er gottgefällig nutzen sollte. Dabei kommt es darauf an, dass wir bewußt die Führung unseres Lebens Gott anvertrauen, damit er uns in unseren Entscheidungen beistehen kann. Der Sinn des Lebens bestehe nicht nur in Arbeit sondern auch im Innehalten und Vertrauen auf Gott.

Das Thema „Ein brennendes Herz für Jesus“ beschrieb Hans Gnann mit der Frage, ob wir heute überhaupt noch wissen, warum wir Weihnachten feiern? Bei vielen Menschen gehe es nur noch um Konsum und alles was dazu gehört. Doch Jesus will besonders an Weihnachten in jedem Menschen neu geboren werden. Angelus Silesius schrieb: „Wäre Jesus tausendmal in Bethlehem  geboren und nicht in dir, so wärst du doch verloren“! Es komme einfach darauf an, Jesus in sein Herz zu lassen, damit er eine Veränderung im Menschen vollziehen kann.

Pfarrvikar Markus Hochheimer berichtete aus-führlich über das Kloster Waldsassen, wo er seit September in der Pfarrei als Priester tätig ist. Freudig berichtete er, dass inzwischen auch im Kloster wieder einige junge Schwestern in den Orden eingetreten sind und Hoffnung bestehe, dass der Fortbestand des Klosters gesichert sei. Zudem wurde in den letzten Jahren eine umfangreiche Sanierung und Modernisierung des Klosters durchgeführt. Das und viele andere Beispiele rundeten seinen Vortrag ab.

Hans Gnann zeichnete am zweiten Tag der Einkehrtage in seinem Bericht über sein Missionswerk in Kenia ein Bild, das für ganz Europa gültig ist: „Afrika habe viele Kinder, die Bildung bräuchten – aber kein Geld. Europa habe viel Geld – aber keine Kinder“! Nur zusammen werden wir es schaffen, den Menschen eine lebenswürdige Zukunft zu ermöglichen und die Fluchtursachen zu bekämpfen. Das war sein ernüchterndes Fazit seiner Afrikamission. Gnann rief dazu auf, den Kindern dieses Kontinents eine Chance zu geben.  Nur so könne die Ungerechtig-keit etwas gemildert werden.

In einem weiteren Thema berichtete Hans Gnann vom 50-jährigen Jubiläum der CE-Bewegung. Dazu hatte Papst Franziskus an Pfingsten nach Rom eingeladen. Der Papst äußerte in einem Grußwort an die CE die Bitte, den „Strom der Gnade“, der von der CE ausgehe, der ganzen Kirche und nicht nur einigen zufließen zu lassen. Er unterstrich zugleich die ökumenische Berufung dieser Gemeinschaft für die ganze Kirche. Er wies darauf hin, dass es der heilige Geist ist, der die Einheit in der Kirche bewirkt.

Georg Fritsch skizzierte zum Schluß der Einkehrtage noch einmal, wie jeder einzelne im Alltag dazu beitragen könne, damit der Glaube wieder attraktiv werde. Dazu gehöre Mut, den Glauben im Alltag zu leben, und vor allem Liebe, um auch Andersdenkende nicht zu verprellen und mit der Bibel zu „erschlagen“.

Zum Abschluss der Einkehrtage zelebrierte Markus Hochheimer einen lebendigen Gottesdienst in der Klosterkapelle und spendete jedem Besucher, der es wollte, den eucharistischen Einzelsegen.   

Unser Bild zeigt die Verantwortlichen der Einkehrtage in Cham.

                    


Familienfreizeit im Kurpark

Bad Kötzting


Bad Kötzting. Einen angenehmen Nachmittag verbrachten einige Mitglieder unserer Gruppe am vergangenen Dienstag

15. August im Kurpark Bad Kötzting. Am Programm stand ein geselliger Nachmittag zum besseren Kennenlernen und gemütlichen Plaudern bei einer zünftigen Kaffeerunde und Brotzeit: Unser Bild zeigt die Gruppe beim Kaffeetrinken im Cafe des Kurzentrums Bad Kötzting.




Charismatischer Gottesdienst in Willmering gut besucht.

Gruppe "Cantamo" umrahmte den Gottesdienst


Cham/Willmering.

Einen sehr guten Besuch konnte am vergangenen Sonntag, 18. Juni, der Charismatische Gottesdienst in der St. Johannes Kirche in Willmering verzeichnen. Die Gruppe „Aufbruch“, die für diesen Gottesdienst wieder verantwortlich zeichnete, hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Jahre diesen besonderen Gottesdienst anzubieten. Aus allen Ecken des Landkreises und darüber hinaus kamen die Gottesdienstbesucher, um dieses besondere Flair wieder einmal zu genießen.

Schon beim Einzug des Geistlichen, Pfarrer Marius Frantescu, begleitet von der Gruppe „Cantamo“ mit dem Lied: Komm, heiliger Geist .. wurde deutlich, wohin an diesem Sonntagabend die geistliche Reise geht. Georg Fritsch von der Gruppe „Aufbruch“ begrüßte alle Besucher und war voll Freude, so viele Bekannte wieder einmal begrüßen zu können.

In seiner Predigt beschrieb der Geistliche den Zustand der heutigen Gesellschaft so: Die Menschen sind müde und kraftlos und der Alltag fordert seinen Tribut. Was hat das für Ursachen? Das Evangelium des Sonntag lautete ja: „Die Ernte ist groß, aber die Arbeiter sind wenige“. Jesus erzählt in diesem Gleichnis genau, was den Menschen heute fehlt:

Ohne die Kraft des heiligen Geistes haben die Menschen keine Chance, die große Ernte, die Jesus beschreibt, einzubringen und für die Mit-menschen in Liebe da zu sein. Jesus stattete damals die Jünger mit Vollmacht aus und genau so will er auch die Gläubigen heute mit Kraft und Mut ausstatten, wenn sie das wollen.

Irmgard Hilmer, die 1. Sprecherin der Charis-matischen Erneuerung in der Diözese Regensburg war ebenfalls wieder anwesend, um die Ghana-Hilfe von Missionar Josef Renner den Besuchern vorzustellen. Die anschließende Kollekte, die wie alle Jahre ein gutes Ergebnis brachte, geht wieder zu hundert Prozent an diese Ghana-Hilfe von Pfarrer Renner.

Markus Lössl, ein persönlicher Bekannter des Geistlichen, trug anschließend das Glaubens-bekenntnis in Liedform vor.

Die Gruppe „Cantamo“ sorgte mit ihren Liedern, die ausschließlich aus dem neuen Gotteslob entnommen waren, für die richtige Mischung aus ruhiger und fetziger Musik, die zum Mitklatschen und Mitsingen animierte.

Am Schluss des Gottesdienst wurde noch in einem persönlichen Gebet für die Sorgen und Nöte jedes einzelnen Menschen gebetet und Mut zugesprochen, soweit er das wollte.

 

 


Unser Bild zeigt Pfarrer Marius Frantescu beim Gottesdienst.

-----------------------

Eine sehr große Anzahl von Gläubigen besuchte den Gottesdienst in der St. Johannes-Kirche in Willmering


Nach dem Gottesdienst wurde die Kollekte gleich an die Sprecherin der Ghana-Hilfe Irmgard Hillmer überreicht.

 

 

 Hans Gnann bei der Gruppe „Aufbruch“

Sammlung „Strahlende Kinderaugen für Kenia“ durchgeführt

Cham./Strahlfeld. Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich Menschen für die Bedürfnisse und Nöte in Afrika einsetzen und beachtliche Erfolge erzielen. So auch der Sprecher des vergangenen Sonntags im Kloster Strahlfeld Hans Gnann. Etwa 40 Besucher konnten sich von der Arbeit und dem Engagement von Hans Gnann in Kenia anhand von Bildern überzeugen. Die Gruppe „Aufbruch“ lädt Gnann einmal im Jahr ein, um seine Arbeit „Strahlende Kinderaugen für Kenia“ auch finanziell zu unterstützen. Neben diesem Projekt hatte Gnann speziell auch für die Besucher ein tolles Thema vorbereitet: „Neue Kraft schöpfen für den Alltag“!  Hans Gnann begann  mit eindrucksvollen Liedern auf den Abend  einzustimmen und traf dabei mit Sicherheit die Stimmungslage der Besucher. Georg Fritsch als Leiter der Gruppe "Aufbruch" begrüßte alle und brachte seine Freude über den großen Besuch zum Ausdruck. Zugleich feierte die Gruppe „Aufbruch“ an diesem Abend ihr 9-jähriges Bestehen. Hans Gnann beschrieb in seinem Vortrag, dass Menschen, die neue Kraft für ihren Alltag brauchen, dies auch von der richtigen Quelle – nämlich von unserem Schöpfer – abzapfen müssen. In Jesaja 40 – Kapitel 40 – Vers 31 ist genau beschrieben, wie Gott das meint. Jeder Mensch muss eine bewusste Entscheidung treffen, um glücklich zu sein. Ansonsten fällt er in Angstzustände und Tristess. „An Gottes Segen ist alles gelegen“ sagt schon ein altes Sprichwort. Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Der Mensch geht schlicht und einfach am Leben vorbei. Den meisten Menschen ist nicht klar, dass jeder einen Auftrag von Gott hat, den er zu erfüllen hat – jeder auf seine Weise. Aber nur in der Kraft des heiligen Geistes können Menschen für Gott „arbeiten“. „Wer glaubt, ist nie allein“ heißt es in einem berühmten Lied, anläßlich des Besuches von Papst Benedikt. Gott ist immer für uns da, wenn wir es ihm erlauben. Manche Menschen haben aber ein ganz falsches Bild von Gott. In vielen Beispielen skizzierte Gnann, wie Gott in jedem Menschen wirken kann, wenn wir Menschen es zulassen. Aber leider geben die Menschen nur ungern das Ruder aus der Hand, weil sie von Gott nichts erwarten und ihm die Führung daher nicht zutrauen. Jeder Mensch entscheidet selbst, ob er die Erlösung Gottes annimmt. Denn nur so wird er die frohmachende Botschaft Gottes begreifen und entsprechend danach handeln. Die anschließende Kollekte brachte einen stattlichen Betrag für die Missionsarbeit von Hans Gnann hervor.
Bei der anschließenden gemütlichen Runde mit Häppchen und Getränken ließ man den Abend dann ausklingen.


 

Auch als Lobpreisleiter und Evangelist ist Hans Gnann bekannt.


 

Eine grosse Besucherschar verfolgte den Vortrag


Bildung ist der Schlüssel 

zum Erfolg in Kenia!


Cham/Hemau. Im Rahmen der Chamer Einkehrtage im Kloster Cham stellte Hans Gnann, 2. Sprecher der CE Regensburg, sein Projekt  „Strahlende Kinderaugen Kenia“ den zahlreichen Zuhörern im Kloster Cham vor. Bereits Mitte Dezember machte sich eine zwölfköpfige Gruppe aus Hemau und Umgebung nach Mtwapa (in der Nähe von  Mombasa - Kenia) auf, um die Projekte, die bereits seit 2013 laufen, zu besichtigen. „Education is the key“ (Bildung ist der Schlüssel) sangen die Schülerinnen und Schüler zur Begrüßung der Reisegruppe aus dem fernen Europa. Nach 22 –stündiger Anreise kam die Gruppe dann in Mombasa an, wo die Kinder der „Prescious Hope School“ bereits mit Spannung die Gäste aus Hemau  und Umgebung erwarteten.

 Ein Klassenzimmer für 150 Schüler.

Freudig wurden die Ankömmlinge begrüßt, wie Hoheiten auf einem Podest platziert, und mit einem halbstündigen Programm aus Musik, Gesang und Tanz unterhalten. Jairus Orangi, Initiator und ehrenwerter Mittelsmann zwischen Deutschland und Kenia, stellte die Gegebenheiten detailliert an der Schule vor. So haben die mehr als 150 Schüler nur den einen großen Raum zur Verfügung, den das Gebäude inmitten eines Slums beherbergt.

Die wenigen Lehrkräfte und Erzieher, darunter auch Orangi selbst, versuchen alles, um hier einen effektiven Unterricht zu ermöglichen. Dank einer großzügigen Spende konnte mittlerweile ein 9.100 qm großes Grundstück erworben werden. Hier soll schon im Jahr 2017 eine neue Schule mit zunächst fünf Klassenzimmern entstehen. Auf lange Sicht ist geplant, die Einrichtung zu erweitern und auch das „Minto Children Home“ (Waisenhaus) dort unterzubringen.

Erschütternde Lebensumstände

Obwohl Kenia innerhalb Afrikas eine der aufstrebenden Nationen ist, überraschte die Besucher aus Deutschland die katastrophale Infrastruktur. Befestigte Strassen, sogar in Mombasa, der zweitgrößten Stadt des Landes, sind kaum vorhanden. Besonders erschüttert hat die Delegation aus Deutschland der Besuch in den Familien. Jairus Orangi ermöglichte es, die Menschen in ihren ärmlichsten Behausungen  zu besuchen und ihre Lebensumstände kennenzulernen. Die Kinder müssen teilweise bis zu acht Kilometer einfach zurücklegen, um zur Schule zu kommen. Neben all den ernüchternden Erlebnissen durfte man aber auch viel Schönes erfahren: Die Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Dankbarkeit der Kenianer. Was bleibt, so Hans Gnann weiter, ist die Gewissheit, dass man mit Jairus Orangi und Susan Ochwangi die richtigen Leute vor Ort hat, die ihr ganzes Leben den Kindern widmen und dass man mit dem Projekt „Strahlende Kinderaugen in Kenia“ auf dem richtigen Weg ist. Wenn jemand helfen möchte, der kann sich auf der Homepage: www.strahlende-kinderaugen-kenia.de nähere Informationen holen. Die Besucher des Einkehrtages im Kloster Cham waren jedenfalls sehr angetan, von der Arbeit, die in Kenia bereits geleistet wurde.

Unser Bild zeigt die Kinder vor Ort in Mtwapa (Kenia)
in ihren beengten Raumverhältnissen.


  Hier das ganze Team kurz vor der Abreise nach Deutschland! 

 

 

 

 

 

 

18310